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Lena Berger übernimmt Redaktionsleitung von zentralplus

Bald sieben Jahre nach dem Start von zentralplus ist für das erfolgreiche Zentralschweizer Online-Medium der Zeitpunkt gekommen, die zweite Raketenstufe zu zünden, erklärt Verwaltungsrats-Präsident Nick Mijnssen. «Die urbanen Räume der Zentralschweiz brauchen mehr Schub für die Medien- und Meinungsvielfalt», betont Mijnssen.

Beste Voraussetzungen

Die bisher separat gehrten Redaktionen Luzern und Zug von zentralplus werden unter einer verstärkten Redaktionsleitung zusammengeführt. Geleitet wird die Redaktion ab 1. Juni 2019 von Lena Berger. Die 32-jährige leitet noch bis Ende Mai das Regionalressort der «Zentralschweiz am Sonntag». Zuvor arbeitete sie als Redaktorin des Ressorts Stadt Luzern bei der «Luzerner Zeitung» und war während fünf Jahren für «20 Minuten» tätig, zuletzt als stellvertretende Leiterin des Ressorts Luzern.

«Das erklärte Ziel von zentralplus ist es, einen wichtigen Beitrag zur freien demokratischen Meinungsbildung zu leisten. Ich freue mich riesig, für ein Medium zu arbeiten, das den Journalismus und nicht den Gewinn in den Vordergrund stellt. Für mich als Journalistin sind das die denkbar besten Voraussetzungen, um meine Arbeit machen zu können», freut sich Berger auf die neue Aufgabe.

«Ihr fundiertes digitales Know-how, ihre lokale Verankerung und ihre Führungserfahrung werden zentralplus frischen Schub verleihen. Wir freuen uns, zentralplus mit Lena Berger weiter zu entwickeln», sagt Nick Mijnssen.

Weitere Ernennungen

Linus Estermann, der seit 2018 die Luzerner Redaktion leitet, wird neu stellvertretender Redaktionsleiter der gemeinsam geführten Redaktionen. «Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und bin überzeugt, dass unser ganzes Team mit der neuen Organisation für die Zukunft optimal aufgestellt ist», so Estermann.

Christian Hug, der die Leitung der Zuger Redaktion in einer Übergangszeit neben seinen eigentlichen Geschäftsführungs-Aufgaben übernommen hat, kann sich damit wieder ganz auf seine Rolle als CEO konzentrieren. «Wir mussten aus Ressourcengründen verschiedene Projekte zurückstellen und können nun auch auf Verlagsseite wieder Vollgas geben», sagt Hug.

Monatlich 200'000 Nutzer

zentralplus.ch, das derzeit 15 Mitarbeiter beschäftigt, bietet Nutzern und Werbetreibenden in einer Zeit der stetigen Medienkonzentration seit 2013 eine Alternative zur klassischen Tageszeitung. Monatlich wird die Plattform von rund 200'000 Nutzern aus den Regionen Luzern und Zug besucht. «Das verstärkte Engagement in die Redaktion ist ein Bekenntnis zur Medienvielfalt in der Zentralschweiz und zu zentralplus im Besonderen», sagt Nick Mijnssen.

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